Wer wir sind

KIPRA ist ein Verein, der sich zur Aufgabe gemacht hat, kirchliche Inhalte in Privatradios zur Ausstrahlung zu bringen. Das Evangelium wird auf aktuelle, dem jeweiligen Zielpublikum angepasste Form aufbereitet und den Radiostationen angeboten.

Wo wir herkommen

Entstanden ist KIPRA aus einem Verein, der die kirchlichen Sendungen auf dem ehemaligen Lokalsender Radio Emme bereitstellte. Nach einer Neuausrichtung des Senders ging die Arbeit zuerst auf Neo2, dann auf Heimatklang und jetzt auf Tell weiter. Da dieser Sender nicht mehr lokal ausgerichtet ist, sondern ein bestimmtes Hörersegment bedient, entstand die Idee, spezifische Sendungen für dieses Segment anzubieten – deutschschweizweit.

Ökumene

KIPRA ist ökumenisch ausgerichtet und einer volkskirchlichen Theologie verpflichtet. Wir packen die Herausforderung an, für ein nicht mehr kirchlich geprägtes Publikum richtige Worte zu finden.

Warum?

Religion zu thematisieren gehört auch zum Auftrag von Radio SRF. Neben thematischen Sendungen wird ein «Wort aus der Bibel» ausgestrahlt und am Sonntag je eine reformierte und katholische Predigt auf SRF 2 und Musigwälle. In einigen Lokalradios sind kirchliche oder kirchennahe Vereine oder Gruppen aktiv, welche gewisse Zeitfenster in ihrem Sender ausfüllen können. Diese Aktivitäten will KIPRA nicht konkurrenzieren, sondern versuchen, neue Möglichkeiten auf anderen Sendern zu finden.

Konkret?

Momentan produziert KIPRA jede Woche neu eine Sonntagspredigt für den Volkskultursender «Radio Tell – Heimatklang der Schweiz» – angepasst an ein volkstümliches Publikum.

Und in Zukunft?

Unser Ziel ist, eine Art Agentur zu schaffen, welche kirchliche Sendungen produzieren lässt und vertreibt. Dabei möchten wir uns nicht auf die volkstümlichen Kanäle beschränken, sondern mit passenden Formaten auch andere Sender bedienen.

 

Gemäss unseren Statuten können nur juristische Personen Aktivmitglieder des Vereins KIPRA werden. Unser Ziel ist, möglichst viele Kantonalkirchen, Diözesen und kirchliche Verbände für die Mitgliedschaft zu gewinnen, damit die Kirche im Privatradio auf einer breiten Basis steht. 

Der Verein KIPRA versteht sich als Bindeglied zwischen den Kirchen und Privatradios. Er macht es sich zur Aufgabe, kirchliche Inhalte für dieses Medium zu erstellen und zur Ausstrahlung anzubieten.

1997

Radio Emme geht auf Sendung. In Langnau i.E. wird eine Arbeitsgruppe für Kirchliche Sendungen auf diesem Radio gegründet. Sie organisiert jeden Sonntag die Produktion einer Predigt im Studio und 14-täglich eine thematische «Kirchenfenster»-Sendung auf Radio Emme. Es wird ein Redaktor engagiert. Die Finanzierung erfolgt durch die Reformierten und Katholischen Kirchgemeinden der Region sowie der Ev. Allianz Langnau i. E.