1997

Radio Emme geht auf Sendung. In Langnau i.E. wird eine Arbeitsgruppe für Kirchliche Sendungen auf diesem Radio gegründet. Sie organisiert jeden Sonntag die Produktion einer Predigt im Studio und 14-täglich eine thematische «Kirchenfenster»-Sendung auf Radio Emme. Es wird ein Redaktor engagiert. Die Finanzierung erfolgt durch die Reformierten und Katholischen Kirchgemeinden der Region sowie der Ev. Allianz Langnau i. E. 

 

2001

Die Arbeitsgruppe benötigt eine Rechtsform und wird ein Verein: ÖMKEE (Ökumenische Medienkommission Emmental - Entlebuch). Die Trägerschaft bleibt unverändert. 

2008

Radio Emme wird reorganisiert und zu Neo 1 und Neo 2 umbenannt. Die volkstümlichen und kirchlichen Sendungen werden ins zweite Programm Neo 2 verschoben, das via Satellit, Internet und auf einigen Kabelnetzen zu empfangen ist. Das «Kirchenfenster» muss eingestellt werden. 

2009

Die ÖMKEE entwickelt ein neues Format: «So spielt ds Läbe» – ein kurzer Spot mit einem alltäglichen Erlebnis in O-Ton und einem kurzen Kommentar einer Pfarrperson. Der Spot wird nicht nur im Radio Neo 2 ausgestrahlt, sondern auch in BEO, Capital FM und Radio FR. 

2011

Neo 2 wird aus finanziellen Gründen abgeschaltet. Die kirchlichen Sendungen werden eingestellt. Pfarrer Marc Lauper gründet gemeinsam mit Volksmusikfreunden eine Auffanggesellschaft. Es entsteht die Heimatklang Radio AG. Die ÖMKEE hält 85% des Aktienkapitals. 

2012

Im Februar geht Radio Heimatklang auf Sendung. Die Sonntagspredigt wird am Vormittag und am Abend ausgestrahlt. Eine geistliche Ratgebersendung «Was meinet diir?» wird konzipiert. In der ÖMKEE wird klar, dass die Trägerschaft auf eine breitere Basis gestellt werden muss, denn längst wird das Radio nicht mehr nur rund um den Napf gehört. Die Finanzierung muss langfristig geregelt werden. 

2014

Die KIPRA ist gegründet, mit dem Ziel, die kirchlichen Sendungen auf Radio Heimatklang sicherzustellen. Per 1. März fusionieren Radio Heimatklang und Radio Tell zu Radio Tell – Heimatklang der Schweiz.